Sonntag, 18 November 2018

EFRE Förderung

 

 

 

Gasproduktion

Die Erzeugung von Wärme für unsere Ortschaft setzt einen Energielieferanten voraus. In unserem Falle ist dies Methan, welches im Gärprozess einer Biogasanlage entsteht und anschließend mittels Blockheizkraftwerken in Wärme und Elektrizität umgesetzt wird.

Die Biogasanlage besteht in der Hauptsache aus einer Beschickungsanlage, der sogenannten Abschiebemulde mit angekoppeltem Vielfraß, einem Fermenter, einem Nachgärer und einem Gärrestelager.

Alle trockenen Substrate werden täglich in nahezu gleichbleibendem Mischungsverhältnis in die Abschiebemulde gefüllt. Von dieser Abschiebemulde wird mittels des Vielfraßes in einheitlichen Zeittakten das Substrat in den Fermenter gefördert. Unter trockenen Substraten verstehen wir bei unserer NawaRo Anlage Festmist, Ganzpflanzesilage, Grassilage und Maissilage.  Neben den trockenen Substarten verarbeitet unsere Anlage aber auch Schwemmist (Gülle) aus zwei Rindermastbetrieben aus der Umgebung.

Im luftdicht verschlossenen und beheizten Fermenter werden die Substrate von Kleinstlebewesen in einem anäroben Prozess abgebaut und dabei entsteht Methan aber auch eine geringe Menge Schwefelwasserstoff.

Vom Fermenter wird das vergorene Substrat automatisch in den ebenfalls beheizten Nachgärer gepumpt, wo diese Masse von der Mikrobiologie weiter zersetzt wird und der größte Teil der biologisch aktiven Masse zu Methan verarbeitet wurde.

Im Anschluß an den Nachgärer spricht man jetzt von dem Endprodukt des Gärprozesse von Gärrest, der im Gärrestebehälter zwischengelagert wird, bis die Landwirte, die auch die Substrate liefern, diesen Gärrest als Dünger wieder abholen und auf die Felder ausbringen.

 

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